Was bedeutet Win-win-win?
Win-win-win bedeutet für mich, bei einer Entscheidung drei Ebenen mitzudenken: mich selbst, mein Gegenüber und das grössere System, zu dem wir beide gehören. Dabei muss ein „Win“ kein Sieg sein. Eine gute Lösung kann auch ein Nein, eine Grenze oder das Ende von etwas sein.
Warum ich Win-win um ein drittes Win erweitere
Im Flugzeug ist die Sache erstaunlich klar.
Wenn der Sauerstoffdruck abfällt, setzt du zuerst deine eigene Maske auf.
Erst danach hilfst du dem Menschen neben dir.
Nicht, weil du wichtiger bist.
Sondern weil du niemandem mehr helfen kannst, wenn du selbst keine Luft bekommst.
Im wirklichen Leben habe ich mich nicht immer daran gehalten.
Ich helfe gerne.
Mit Zeit. Mit Geld. Mit Ideen. Mit Ratschlägen. Mit Verständnis. Mit Geduld.
Und wenn ich ehrlich bin, habe ich dabei manchmal eine Person vergessen:
mich selbst.
Meine Konsequenz daraus ist allerdings nicht: Jeder schaut für sich.
Ganz im Gegenteil.
Meine Devise lautet heute:
Hilf dir UND den anderen.
Und wenn möglich, versuche ich noch etwas Drittes mitzudenken:
Was bedeutet unsere Lösung für die Menschen und das System um uns herum?
Genau das ist für mich Win-win-win.
Ein Win muss kein Sieg sein
Vielleicht ist das Wort „Win“ sogar etwas irreführend.
Ich meine damit nicht:
Ich gewinne. Du gewinnst. Alle jubeln.
Für mich bedeutet Win vielmehr:
Es entsteht eine gute Lösung.
Und im Wort Lösung steckt noch etwas, das ich interessant finde.
Manchmal bedeutet eine Lösung tatsächlich, sich von etwas zu lösen.
Von einer Erwartung. Von einer Aufgabe. Von einer finanziellen Abhängigkeit. Von einer Zusammenarbeit. Oder von einer Beziehung.
Deshalb muss sich eine gute Lösung nicht immer gut anfühlen.
Eine Trennung kann schmerzhaft und trotzdem richtig sein.
Eine Kündigung kann jemanden erschüttern und trotzdem notwendig sein.
Ein Nein kann enttäuschen und trotzdem langfristig hilfreicher sein als ein Ja.
Nicht alles, was sich gut anfühlt, ist ein Gewinn. Und nicht alles, was sich schlecht anfühlt, ist ein Verlust.
Das ist für mich einer der wichtigsten Gedanken hinter Win-win-win.
People Pleaser vergessen oft einen der Gewinner
Hier wird es für mich persönlich.
Ich kenne People Pleasing nicht nur aus meinen Coachings.
Ich kenne den Wunsch, zu helfen. Zu verstehen. Noch eine Chance zu geben. Noch etwas Geduld zu haben. Noch einmal einzuspringen.
Und lange hätte ich vermutlich gesagt: Was soll daran schlecht sein?
Eigentlich nichts.
Bis es anfängt, einem selbst zu schaden.
People Pleaser lieben die Idee von Win-win. Leider vergessen sie oft, sich selbst zu den Gewinnern zu zählen.
Vielleicht war mein Gedanke von Win-win-win ursprünglich sogar eine sanfte Möglichkeit, mich von genau dieser Selbstaufgabe wegzubewegen.
So nach dem Motto: Vielleicht könnte ich ja auch einmal etwas davon haben.
Heute finde ich aber eine andere Frage noch interessanter:
Warum helfe ich überhaupt?
Weil ich wirklich helfen möchte?
Oder weil ich gebraucht werden möchte?
Weil ich Dankbarkeit erwarte? Loyalität? Nähe? Liebe? Ruhe? Oder irgendwann eine Gegenleistung?
Hilfe kann sehr grosszügig aussehen und trotzdem an Bedingungen geknüpft sein, die wir uns selbst kaum eingestehen.
Genau deshalb finde ich die Auseinandersetzung mit People Pleasing so spannend. In meinem Artikel „Narzissten und People Pleaser? Keine gute Idee!“ schreibe ich ausführlicher darüber, wie schnell die Bedürfnisse anderer wichtiger werden können als die eigenen.
Auch beim Helfersyndrom und bei Co-Abhängigkeit kann Unterstützung irgendwann ihre ursprüngliche Funktion verlieren.
Es geht für mich deshalb nicht darum, weniger zu helfen.
Sondern freier.
Wann wird Hilfsbereitschaft zur Selbstaufgabe?
Meine persönliche Antwort darauf ist inzwischen relativ einfach:
Dort, wo die Ressourcen für alle knapp werden.
Zeit. Energie. Geduld. Geld.
Wenn ich etwas gebe, das vorhanden ist, kann Hilfe leicht und freiwillig sein.
Schwieriger wird es, wenn ich beginne, aus einem Konto zu bezahlen, das längst im Minus ist.
Wenn ich keine Zeit habe und trotzdem Ja sage.
Wenn ich erschöpft bin und trotzdem weiter auffange.
Wenn ich eigentlich kein Geld geben kann und es trotzdem tue.
Oder wenn meine Geduld längst aufgebraucht ist, ich mir aber einrede, ich müsse einfach noch verständnisvoller werden.
Dann hilft mir eine ziemlich unangenehme Frage:
Helfe ich gerade wirklich – oder verhindere ich nur, dass jemand der Realität ins Auge schauen muss?
Das kann übrigens auch mich selbst betreffen.
Manchmal helfe ich einem anderen, weil ich dann meine eigene Entscheidung nicht treffen muss.
Ich muss keine Grenze setzen. Keinen Konflikt riskieren. Niemanden enttäuschen. Kein Nein aushalten.
Dann sieht Hilfsbereitschaft von aussen vielleicht wunderbar aus.
Innerlich ist sie aber auch Vermeidung.
Kann ein Nein auch ein Gewinn sein?
Absolut.
Aber ich wäre vorsichtig mit dem Satz: „Mein Nein ist gut für dich.“
Denn damit kann man sich ebenfalls wunderbar über einen anderen Menschen stellen.
Vielleicht ist mein Nein langfristig hilfreich.
Vielleicht auch nicht.
Das weiss ich nicht immer.
Was ich aber wissen kann:
Ist mein Ja noch ehrlich?
Gerade bei finanziellen Dingen habe ich gelernt, dass ein Nein manchmal mehr ermöglicht als die nächste Hilfe.
Es zwingt vielleicht dazu, eine andere Lösung zu suchen. Verantwortung zu übernehmen. Etwas zu verändern.
Auch in der Liebe kann ein Nein fairer sein als ein halbherziges Ja.
Eine Beziehung weiterzuführen, weil man den anderen nicht verletzen möchte, klingt zunächst mitfühlend.
Aber was passiert, wenn man innerlich längst gegangen ist?
Dann bekommt der andere zwar kurzfristig sein Ja.
Aber keine wirkliche Beziehung.
Ein echtes Win-win braucht deshalb für mich immer die Möglichkeit eines Nein.
Grenzen setzen bedeutet nicht automatisch Härte. Genau darum geht es auch in meinem Artikel „Wie wirst du deinen Narzissten am schnellsten los? Wie erkennst du einen Narzissten? Sag nein!“.
Ein Nein darf respektvoll sein.
Aber es darf ein Nein bleiben.
Eine meiner schwierigsten Lektionen als Führungskraft
Eine meiner grösseren Fehleinschätzungen als Führungskraft war nicht, dass ich Menschen grundsätzlich zu wenig zugetraut hätte.
Eher das Gegenteil.
Ich habe häufig Potenzial gesehen, das die Person selbst noch gar nicht gesehen hat.
Das klingt zunächst wunderbar.
Ein Chef glaubt an dich. Er sieht deine Möglichkeiten. Er gibt dir Chancen.
Nur gibt es dabei ein Problem:
Potenzial ist nicht dasselbe wie Bereitschaft.
Und Potenzial ist auch noch keine Leistung.
Ich habe teilweise sehr lange gedacht:
Das kommt schon.
Noch ein Gespräch. Noch etwas Unterstützung. Noch eine Chance. Noch etwas Geduld.
Ich sah etwas im anderen und wollte nicht akzeptieren, dass er es vielleicht gerade nicht sehen konnte.
Oder nicht sehen wollte.
Oder schlicht nicht nutzen würde.
Das Resultat war manchmal ziemlich ernüchternd.
Die betreffende Person litt.
Ich litt.
Und irgendwann litten auch alle Menschen drumherum.
Kollegen mussten auffangen. Andere wurden frustriert. Leistung sank. Stimmung kippte.
Im Rückblick war mein Durchhalten also keineswegs automatisch menschlicher.
Manchmal wäre eine klare Entscheidung viel fairer gewesen.
Über solche Fehler habe ich auch in „7 Führungsfehler, die ich gemacht habe – und was du daraus lernen kannst“ geschrieben.
Heute würde ich sagen:
Ich darf Potenzial sehen. Aber ich darf einem Menschen nicht die Verantwortung dafür abnehmen, etwas daraus zu machen.
Wer ist eigentlich der dritte Gewinner?
Das dritte Win ist für mich inzwischen vielleicht sogar das Interessanteste.
Denn wir handeln fast nie wirklich nur zwischen zwei Menschen.
An jedem Menschen hängt ein System.
Familie. Partner. Kinder. Freunde. Mitarbeiter. Kollegen. Nachbarn. Ein Unternehmen. Manchmal sogar unser Sozialsystem.
Eine Entscheidung zwischen zwei Personen kann weit über diese beiden hinaus wirken.
Eine Führungskraft gewährt einem Mitarbeiter ständig Sonderlösungen.
Für die beiden funktioniert das vielleicht wunderbar.
Aber was bedeutet es für die anderen zwanzig Mitarbeiter?
Eine Familie fängt ein Familienmitglied finanziell immer wieder auf.
Kurzfristig hilft sie.
Aber was passiert mit den anderen Familienmitgliedern?
Und was passiert langfristig mit dem Menschen, dem dadurch vielleicht jede Konsequenz erspart bleibt?
Oder jemand opfert sich permanent für andere auf.
Was bedeutet das für den Partner? Die Kinder? Die eigene Gesundheit? Den Arbeitgeber?
Genau deshalb interessiert mich beim dritten Win die Frage:
Wer trägt die Folgen unserer Lösung noch?
Nicht, weil ich jedes Problem der Welt mitberechnen muss.
Sondern weil unser Verhalten selten an der Grenze zwischen zwei Menschen endet.
Aber auch das dritte Win kann zur Falle werden
Und hier finde ich Vorsicht besonders wichtig.
Denn aus Win-win-win könnte wunderbar die nächste Selbstaufgabe entstehen.
Jetzt muss ich nicht mehr nur auf dich Rücksicht nehmen.
Jetzt muss ich zusätzlich noch die Familie, das Team, das Unternehmen und die ganze Gesellschaft retten.
Perfekt für einen People Pleaser.
Deshalb bedeutet Win 3 für mich ausdrücklich nicht:
Das grosse Ganze ist wichtiger als du.
Sätze wie „Denk doch an die Familie“, „Mach es fürs Team“ oder „Jetzt müssen wir eben alle Opfer bringen“ können richtig sein.
Sie können aber genauso gut dazu benutzt werden, Menschen über ihre Grenzen zu drücken.
Dann hat sich am Muster gar nichts verändert.
Früher habe ich mich für einen Menschen aufgegeben.
Jetzt gebe ich mich eben für das System auf.
Neues Etikett.
Dasselbe Problem.
Win-win-win ist deshalb für mich kein moralischer Anspruch.
Es ist ein Denkmodell.
Eine Einladung, kurz drei Perspektiven einzunehmen, bevor ich entscheide.
Nicht mehr.
Aber eben auch nicht weniger.
Was, wenn es gar keine Win-win-win-Lösung gibt?
Dann gibt es sie nicht.
Auch das gehört dazu.
Nicht jeder Konflikt lässt sich so lösen, dass alle profitieren.
Manche Interessen widersprechen sich.
Manche Ressourcen sind begrenzt.
Manche Beziehungen funktionieren nicht.
Manche Mitarbeiter passen nicht zu einem Unternehmen.
Manche Wünsche lassen sich nicht gleichzeitig erfüllen.
Und manchmal wird jemand enttäuscht sein, egal wie fair wir handeln.
Ich finde es gefährlich, daraus zwanghaft doch noch eine schöne Geschichte machen zu wollen.
Denn auch das wäre eine Form von Verdrängung.
Manchmal ist die beste verfügbare Lösung einfach:
klar. fair. frei. verantwortungsvoll.
Und mit möglichst wenig unnötigem Schaden.
Das reicht.
Fünf Coaching-Fragen für deinen eigenen Win-win-win-Check
Wenn du vor einer Entscheidung stehst, jemandem helfen möchtest oder nicht mehr genau weisst, ob dein Entgegenkommen noch gesund ist, können diese fünf Fragen helfen:
1. Ist diese Lösung auch für mich tragbar?
Oder bezahle ich mit Zeit, Energie, Geld oder Geduld, die ich eigentlich nicht mehr habe?
2. Hilft das dem anderen wirklich?
Oder nehme ich ihm gerade Verantwortung ab, die eigentlich zu ihm gehört?
3. Wer ist ausser uns beiden noch betroffen?
Was löst diese Entscheidung in der Familie, im Team, in einer Beziehung oder in einem anderen System aus?
4. Ist meine Hilfe wirklich frei?
Oder hoffe ich insgeheim auf Dankbarkeit, Loyalität, Liebe, Ruhe oder eine Gegenleistung?
5. Würde ich dasselbe tun, wenn mir niemand dafür dankt?
Diese Frage finde ich besonders interessant.
Denn sie trennt oft erstaunlich schnell zwischen freier Hilfe und einem unausgesprochenen Geschäft.
Die fünf Fragen liefern nicht automatisch die richtige Antwort.
Das sollen sie auch gar nicht.
Aber sie können etwas sichtbar machen.
Und manchmal ist genau das der entscheidende Anfang.
Vielleicht ist die bessere Frage nicht: Wer gewinnt?
Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger interessiert mich eigentlich das Wort Gewinnen.
Die interessanteren Fragen sind für mich:
Ist es ehrlich?
Ist es fair?
Ist es tragbar?
Schafft es Freiheit oder Abhängigkeit?
Übernehme ich meine Verantwortung?
Und lasse ich dem anderen seine?
Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen People Pleasing und echter Hilfsbereitschaft.
People Pleasing versucht häufig, ein bestimmtes Ergebnis zu kontrollieren:
Der andere soll zufrieden sein.
Mich mögen.
Nicht enttäuscht sein.
Nicht gehen.
Nicht wütend werden.
Freie Hilfe lässt dem anderen seine Reaktion.
Ich kann etwas Gutes tun, ohne zu verlangen, was daraus entstehen muss.
Und ich kann Nein sagen, ohne daraus einen Angriff zu machen.
Das ist wesentlich schwieriger.
Aber auch wesentlich freier.
FAQ: Win-win-win, Grenzen und Hilfsbereitschaft
Was ist der Unterschied zwischen Win-win und Win-win-win?
Bei Win-win stehen meistens zwei Parteien im Mittelpunkt. Win-win-win ergänzt eine dritte Perspektive: das Umfeld oder System, das durch die Entscheidung ebenfalls betroffen ist. Das können eine Familie, ein Team, ein Unternehmen oder andere Menschen sein.
Muss bei Win-win-win wirklich jeder gewinnen?
Nein. Genau das wäre eine gefährliche Erwartung. Nicht jede Situation lässt sich so lösen, dass alle profitieren. Eine gute Lösung kann auch bedeuten, fair und klar zu entscheiden und unnötigen Schaden möglichst zu vermeiden.
Kann ein Nein eine Win-win-Situation sein?
Ja. Ein Nein kann Grenzen schützen, Eigenverantwortung fördern oder eine unehrliche Situation beenden. Es muss sich für den anderen allerdings nicht wie ein Gewinn anfühlen. Deshalb sollte man nicht behaupten, man wisse automatisch, was für den anderen gut ist.
Wie erkenne ich, ob Helfen zu People Pleasing wird?
Ein Warnsignal ist, wenn du regelmässig Ja sagst, obwohl du Nein meinst, deine eigenen Ressourcen übergehst oder Hilfe mit der Hoffnung auf Dankbarkeit, Nähe, Anerkennung oder Harmonie verbindest.
Ist es egoistisch, zuerst an mich selbst zu denken?
Nicht automatisch. Selbstfürsorge kann eine Voraussetzung dafür sein, langfristig für andere da zu sein. Die Sauerstoffmaske im Flugzeug ist dafür ein gutes Bild: Wer selbst nicht mehr handlungsfähig ist, kann auch anderen kaum helfen.
Was ist das dritte Win konkret?
Das dritte Win ist das grössere System. Je nach Situation können das Familie, Partner, Mitarbeiter, Kollegen, Nachbarn, ein Unternehmen oder andere Menschen sein, die die Folgen einer Entscheidung mittragen.
Schlussgedanke
Wenn ich ehrlich auf meinen eigenen Weg schaue, war Win-win-win wahrscheinlich zuerst eine sanfte Bewegung weg vom People Pleasing.
Von:
Ich helfe dir.
zu:
Vielleicht dürfte die Lösung auch für mich gut sein.
Heute würde ich noch einen Schritt weitergehen.
Ich möchte helfen, ohne mich dabei aufzugeben.
Ich möchte grosszügig sein, ohne Abhängigkeit zu schaffen.
Ich möchte Nein sagen können, ohne unnötig zu verletzen.
Ich möchte einem anderen Menschen zutrauen, seine Verantwortung selbst zu tragen.
Und ich möchte daran denken, dass unsere Entscheidungen meistens mehr Menschen betreffen als nur uns beide.
Meine Devise ist deshalb ziemlich einfach:
Hilf dir UND den anderen.
Nicht, um gebraucht zu werden.
Nicht, um geliebt zu werden.
Nicht, damit dir jemand etwas schuldet.
Sondern möglichst frei und konstruktiv.
Für dich.
Für dein Gegenüber.
Und für die Menschen drumherum.
Wenn daraus drei Gewinner entstehen: wunderbar.
Wenn nicht, kann eine ehrliche, faire und tragfähige Lösung trotzdem eine sehr gute Lösung sein.
Wenn du merkst, dass dich das länger beschäftigt
Vielleicht weisst du längst, dass du eine Grenze setzen, Nein sagen oder eine Entscheidung treffen solltest.
Und trotzdem fällt es dir schwer.
Nicht weil du die Situation nicht verstehst.
Sondern weil da noch andere Dinge mitreden:
Schuld. Angst vor Ablehnung. Verantwortungsgefühl. Hoffnung. Oder der Wunsch, niemanden zu enttäuschen.
Im Coaching geht es für mich nicht darum, dir zu sagen, welche Entscheidung du treffen sollst.
Sondern gemeinsam genauer hinzuschauen:
Was ist wirklich deine Verantwortung – und was nicht?
klar.
ehrlich.
direkt.




